| Die nVidia GeForce Go 103M Grafikkarte wird von der Firma HP und Tochterfirma Compaq in Notebooks verbaut. Sie stellt mit solidem Grafikchip und großen Arbeitsspeicher genügend Leistung zur Verfügung. Aktuelle Spiele wie Call of Duty Modern Warfare 2 können so problemlos gespielt werden. Eine kinoreife und spektakuläre realistische Grafik kann die GeForce Go 103 M von nVidia nicht bieten, jedoch eignet sie sich hervorragend für Mittelklasse-Notebooks im Preissegment zwischen 400 und 800 Euro. |
Technische Daten
Die nVidia Geforce Go 103M Grafikkarte wird in Laptops der Marke HP (Hewlett Packard, darunter Tochterfirma Compaq) verbaut. Der Grafikchip hat eine Leistung, die vergleichbar mit der Leistung der nVidia GeForce 9400 GT Desktop-Grafikkarte ist. Die nVidia Geforce Go 103M nutzt 512 MB eigenen (dedizierten) Grafikspeicher und kann je nach Betriebssystem bis zu 1375 MB Gesamtspeicher nutzen, was der Bereitstellung von virtuellem Speicher (zum Arbeitsspeicher oder der Festplatte) zu verdanken ist.
| Stream-Prozessoren | 16 |
| Core-Taktfrequenz (MHz) | 550 |
| Shader-Taktfrequenz (MHz) | 1400 |
| Speicher-Taktfrequenz (MHz) | 400 |
| Speicher (dediziert) | 512 MB |
| Speicherschnittstelle | 128-bit |
| Speicherbandbreite (GB/s) | 12,8 |
| Textur-Füllrate (Mrd. Pixel/Sek.) | 4,4 |
nVidia GeForce Go 103 M – DirectX 10
DirectX 10 wird von der nVidia Geforce Go 103M Grafikkarte voll unterstützt, wenn man die Auflösung nicht all zu doll hochschraubt, lassen sich Spiele auch sehr flüssig damit Spielen. Ganz gelungen ist es mir allerdings nicht bei dem aktuellen Spiel FarCry 2, dass jetzt jedoch mit mittleren Einstellungen ohne DirectX 10 flüssig läuft und doch ganz gut aussieht. Unter folgendem Link könnt ihr euch Ingame-Screenshots von Fallout 3 und FarCry 2 ansehen.
Kinoreife Grafik bei der GeForce 103M?
Sicherlich bietet die GeForce Go 103M keine kinoreife Grafik, allerdings macht das Spielen trotzdem Spaß. Wer mehr Effekte möchte, muss leichtes Nachziehen oder Ruckeln in Kampfszenen in Kauf nehmen.
Titel wie Assasins Creed oder Fallout 3 begeistern auch auf dem Laptop dank der Geforce Go 103M. Zwar wieder nicht durch spektakuläre Effekte oder ungeheuren Detailreichtum, allerdings macht die Karte auch hier mehr her als in so manchen alten Desktop-PCs. Zudem leistet die Karte auch im Bereich Grafikdesign exzellente Arbeit. Photoshop CS3 kann voll und ganz ausgelastet werden, erst bei größeren Arbeiten sackt die Leistung ein wenig ab, was hier jedoch nicht weiter ins Gewicht fallen sollte.
Besonderes Feature ist die CUDA®-Technologie von nVidia, die es der GeForce Go 103M erlaubt, in unterschiedlichsten Anwendungen außerhalb der Spielewelt eine enorme Rechenleistung für grafische wie auch rein rechnerische Aufgaben zur Verfügung zu stellen. Weitere Infos zur CUDA®-Technologie hier.
Die GeForce Go 103 M im Vergleich
Durch die annähernd gleiche Leistung wie die GeForce 9400 GT Desktop-Grafikkarte kann man auch die GeForce Go 103M mit anderen nVidia Grafikkarten Vergleichen. Grundsätzlich kann auch davon ausgegangen werden, dass die Grafikkarte leistungstechnisch jedem Graphics Media Accelerator – kurz GMA – überlegen ist. Die sogenannten GMA’s sind lediglich Onboard Grafikkarten, die weder eigenen Arbeitsspeicher noch qualitativ hochwertige Grafikchips besitzen.
Meine Empfehlung für die Ge Force 103M von nVidia
Ich persönlich habe die angegebene Grafikkarte in meinem HP Compaq Presario CQ61 und bin mit dem Laptop voll und ganz zufrieden. Aktuelle Spiele laufen genau so gut wie Photoshop, Lighromm und Co.
Die Geforce Go 103M von nVidia ist eine solide Mittelklasse-Grafikkarte für Notebooks. Sowohl bei Grafikanwendungen wie auch bei Computerspielen überzeugt die Leistung und verspricht eine Menge Spielspaß – auch mit aktuellen Spieltiteln. Wer jedoch wirklich viel Detailreichtum und nette Effekte haben will, muss mit niedrigen Framerates rechnen oder einfach zu einer besseren Grafikkarte greifen.












